Stimmen ehemaliger Manngeburtler

Wolfgang R., 54J.

Eine lange Suche nach mir selbst brachte mich 2013 zu einem Info-Abend zur Manngeburt. Nach zwei gescheiterten Ehen und einem Stillstand in meinem Berufsleben hatte ich schon fast aufgegeben. 

Mit der Manngeburt und der professionellen Arbeit von Stefan Wolff habe ich meine Themen angepackt. Zum ersten Mal erlebte ich die positiven Seiten einer Männergruppe. Hier fand ich zunächst «Leidensgenossen» und mit der Zeit echte Männerfreundschaften.

Die neun Monate sind sehr intensiv gewesen und haben mich an mein Ziel gebracht. Ich lebe nun intensiv und mit Lebensfreude meine neue Partnerschaft, mein Leben und meinen Beruf.

Christian M., 51J.

Nachdem mir das Scheitern unserer Ehe und Stammfamilie komplett den Boden unter den Füssen weggezogen hatte, kam nach Wochen der Tränen und der Trauer mit einer Visionssuche unter der Leitung von Stefan Wolff wieder das Gefühl von Halt, Kraft und von „das Leben lohnt sich, noch weiter zu leben“ zurück. Es war die Basis, einige weitere Selbsterfahrungsprojekte anzugehen und durchzuführen. Die Manngeburt schliesslich war der intensive Höhepunkt meines Prozesses auf dem Weg zu dem Gefühl „richtig“ und „am richtigen Platz“ zu sein. Ich kann heute sagen, dass ich mich oft tief dankbar, angstfrei und wohlig fühle.

Stefan wünsche ich weiterhin viel Kraft in seiner herausfordernden, immer echten und tief wirkenden Arbeit. Allen Männern wünsche ich den Mut oder die Portion Verzweiflung oder einfach den Wunsch nach mehr Echtheit und Lebendigkeit, damit sie sich für den intensiven Prozess der Manngeburt entscheiden. Er lohnt sich allemal!

Günther M., 59J.

2012/2013 machte ich die Manngeburt bei Stefan, ein Meilenstein in meiner Spätentwicklung. Ich erlebte eine tiefe und nährende Verbundenheit in dem Männerkreis, die ich bis dahin nicht kannte und nicht mehr missen möchte. Heute, 2017, bin ich glücklich. Mein Leben ist bewegt und manchmal auch schmerzhaft. Viele selbstauferlegte, gesellschaftliche und familiäre Tabus habe ich über Bord geworfen. Selbstbestimmt meinen Weg gehen, ohne schlechtes Gewissen, wurde mein Credo. Und plötzlich öffnen sich neue Lebensräume, während sich Alte schliessen. Neugierig sein, forschen, inspiriert experimentieren… Ich hätte nie gedacht, dass das in meinem Alter noch möglich ist. Ich denke mit warmem Herzen an das, was ich loslassen konnte und was Vergangenheit ist und ich freu mich mit anregender Lebendigkeit auf das Neue, das kommt.

Nach beruflichem Burnout in der IT-Branche, habe ich jetzt das grosse Glück in Altersteilzeit ein gesichertes Einkommen zu haben. Ich bin dankbar, mein Leben nun nach meinem Tempo gestalten zu können, die Aufgaben, die noch auf mich warten, bewusst und mit Hingabe erledigen zu dürfen und meine Verantwortung für mich und mein Umfeld mit Freude tragen zu können.

Nach chronischer Ehekrise lebe ich seit neun Monaten in Trennung von meiner Ehefrau. Da warten noch einige Herausforderungen, Veränderungen und Übergänge auf mich. Unsere gemeinsamen erwachsenen Kinder bekommen auch die Wandlung zu spüren, doch ich vertraue darauf, dass sie ihren Weg finden und gehen werden, bei dem ich sie unterstützen will. 

Nun habe ich eine neue Frau an meiner Seite und denke manchmal: Hey Günther, bist du das… zwick mich… ja, das bin ich!

Felix M., 26 Jahre

Allein durch die Entscheidung mich auf die Manngeburt einzulassen, haben sich allerhand Prozesse in mir in Gang gesetzt, festgefahrene Muster und Handlungsweisen in meinem Leben zu überdenken. Viele dieser Prozesse haben sich im Laufe der Manngeburt intensivst manifestiert, so dass wir die Möglichkeit hatten, diese gemeinsam zu bearbeiten und kraftvoll in Veränderungen hindurchzugehen. Gerade der selbstverständliche und wohltuende Umgang und Zusammenhalt der Gruppe, sowie die tatkräftige Unterstützung durch den geschützten Raum und die begrenzte Zeit, sind Balsam für die Seele. Seither kann ich mit mehr Standfestigkeit hinter meinen Entscheidungen stehen und sie überhaupt aus mir heraus treffen.

Martin K., 54J.

Vor der Manngeburt war ich in einer tiefen Lebenskrise. Nach Scheidung, MTB-Unfall und zwei Blasen-Op´s wusste ich nicht mehr, wie es weiter geht.

Die Manngeburt hat mir geholfen, mich wieder zu finden und zu wissen dass ich gut bin, so wie ich bin. Ich liebe mich! Ich habe wieder Kraft und Zuversicht. Und ich weiss heute, dass alles was passiert richtig ist und mir hilft, meinen Weg und meine Aufgabe hier zu finden und zu leben. Es gehen immer wieder tolle neue Türen auf und es kommen neue Menschen in mein Leben, die mich so nehmen und anerkennen wie ich bin. 

Die Rede von Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959 begleitet mich seither. Diese endet wie folgt:

«Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.»